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15.05.11 Ausfahrt nach Dömitz an der Elbe PDF Drucken E-Mail
Zum 15. Mai 2011 war in der homepage der Bikergroup-Burgwedel eine Ausfahrt nach Dömitz eingetragen. Schon lange vor dieser Fahrt haben sich im Forum, per mail und über Telefon andere NAK-Biker  über den Ablauf dieser Tour informiert.
Die Anfragen kamen aus Bremen, Hamburg, Güssow, Gardelegen und einigen Orten aus der näheren Umgebung. Alle mit dem Ziel, dass wir uns in Dömitz treffen würden.  
Um 9.30 Uhr haben wir uns in unserem Bikertreff in Ehlershausen getroffen. Hier wurden wir von Simone und Andreas mit Kaffee und Keksen bedacht. Leider konnten sie nicht mitfahren. Um 10.45 Uhr fuhren wir los. Wir waren 7 Motorräder und 9 Personen. Volker hatte die Tour ausgearbeitet und fungierte somit als Guide. Da alle schon etwas länger Motorrad fuhren, ging die Fahrt auch sehr schnell. Wir benötigten für die Strecke von 125 Km 2 Stunden und 15 Minuten. Als wir in Dömitz ankamen, war von weiteren Motorrädern nichts zu sehen. Aber um 12.30 Uhr kamen alle an. Es waren weitere 15 Motorräder mit 19 Bikerinnen und Bikern. Nun waren wir 28 Personen mit 22 Motorrädern aus verschiedenen Regionen. Die Begrüßung fiel sehr herzlich aus. Die Bedienung musste im Panorama-Cafe doch noch einige Tische zusammenstellen. Dieses Cafe liegt 40 m über dem Hafenwasser. Einige Biker kannte man schon. Aber nicht alle. So wurden neue Ideen ausgetauscht. Nach einem kleinen Imbiss, Kartoffelsalat mit  besonderer Bockwurst, trennten sich unsere Wege wieder. Wir fuhren zur Dorfkirche in Osterwohle. Ursprünglich erbaut als Feldsteinkirche im 13.Jahrhundert.  Die reichhaltigen einmaligen Schnitzereien verdankt  diese Kirche Albrecht von der Schulenburg. Die Vielfalt und Qualität dieser Schnitzwerke ist atemberaubend. Das Chorgestühl und der Lettner sind ungewohnt für die nachreformatorische Zeit. Die  Holzkassettendecke ist reich verziert und mit Ampeln versehen, welche wechselweise als Hopfenfrucht oder Pinienzapfen enden. In ganz Deutschland gibt es nichts Vergleichbares. Das war schon ein einmaliges Erlebnis. Als Dank für die gute Führung durch die Kirchengeschichte sangen wir dem Leiter das Lied „Der Herr ist mein Hirte“. Er war bei den ersten Tönen sehr erstaunt über den „perfekten“ Chor. Unterstützt wurden wir von Bikern aus Güssow und dem Harz.  Danach fuhren wir eine etwas andere Strecke nach Hause. Alle waren der Meinung: Das war Spitze.
Bis denne mal, Jörg